Wohnung, Visum, Schule, Auto, Konto. Was es wirklich gekostet hat und was wir heute anders machen würden. Aufgeschrieben von einer Familie, die es gemacht hat.
Chinatown, ein normaler Dienstag.
„Wir spielen auch mit dem Gedanken, nach Malaysia auszuwandern. Wir haben auch zwei Kinder. Bei der Suche nach der passenden Schule bin ich noch etwas ratlos."
„Kennst du die Schulen und könntest mir was dazu sagen? Ich meine Infos, die ich nicht im Internet finden kann, sondern Erfahrungswerte."
— aus München
Und irgendwann ist uns aufgefallen: Fast alle fragen dasselbe. Und fast nichts davon steht irgendwo.
Angefangen hat bei uns alles mit einem Gedicht. Eine Freundin hat es beim Abendessen erwähnt, Christina hat es sich zuhause angehört, an einem Novemberabend. Danach war es nicht mehr wegzukriegen.
Und wir hatten es wirklich gut, ne? Beide selbstständig. Tolle Kinder, viel Zeit mit den Kindern, viele schöne Urlaube. Aber irgendwas fehlte da.
Christina
Ein paar Monate später waren wir mit den Kindern in zwölf Ländern unterwegs, mit zwei Rucksäcken. In Malaysia waren wir davon drei Tage. Das hat gereicht.
Dazwischen lag eine Pizzeria, die wir eröffnen wollten und deren Mietvertrag kurz vor der Eröffnung platzte. Wir haben das als Zeichen genommen. Seit 2025 leben wir hier.


Wir haben auch mal gesagt: ja, wir können uns schnell anpassen, ist gar kein Problem. Nein, können wir nicht. Und manches will ich auch gar nicht.
Christina
Darum geht es hier. Nicht darum, dass Malaysia toll ist — das findet ihr überall. Sondern darum, was passiert, wenn eine deutsche Familie ankommt und merkt, dass vieles anders läuft als im Prospekt.
Wir haben die Schule ausgesucht, wie man das macht. Website gelesen, hingefahren, gutes Gefühl gehabt. Am Ende mussten wir wechseln. Bei der Wohnung ist einiges schiefgegangen. Und beim Visum, beim Auto und beim Konto hat uns vorher niemand gesagt, worauf man achten muss.
Nichts davon war eine Katastrophe. Aber fast alles hätte man vorher wissen können.
Jedes Kapitel gibt es, weil uns jemand danach gefragt hat.
Warum wir uns zuerst falsch entschieden haben, wie der Wechsel ablief und was er gekostet hat. Wonach wir heute auswählen würden. Und die Fragen, die wir bei einer Besichtigung stellen würden, zum Ausdrucken.
Welche Viertel wir uns angesehen haben. Was eine Wohnung wirklich kostet, inklusive der Posten, die keiner nennt. Und was wir heute prüfen würden, bevor wir unterschreiben.
Die Wege, die es gibt, mit Quelle und Stand-Datum. Welchen wir genommen haben, was er gekostet hat, wie lange er gedauert hat. Und was mit den Kindern passiert.
Der Papierkram, an dem alle hängenbleiben. Welche Bank, was man braucht, wie lange es dauert. Mieten oder kaufen. Führerschein.
Unsere echte Aufstellung. Keine Spannen aus dem Internet, keine Schätzungen. Inklusive der Posten, die teurer waren als gedacht.
Was von Deutschland aus erledigt sein muss, was erst vor Ort geht, und was wir selbst in der falschen Reihenfolge gemacht haben.
Das Kapitel, das in keinem Auswanderer-Guide steht.
Keine Beratung.
Wir sind keine Anwälte, keine Steuerberater und keine Auswanderungsberater. Wir erzählen, wie es bei uns war, mit Stand-Datum und Quelle, wo es eine gibt. Prüft jede Zahl vor einer Entscheidung bei der offiziellen Stelle nach.
Wir schreiben auch nirgends, dass Malaysia für jeden das Richtige ist. Für manche ist es das nicht, und genau das steht drin.
Und wir bewerten keine Schulen namentlich. Was wir teilen, ist unsere eigene Erfahrung und die Frageliste, die daraus entstanden ist. Die bringt euch weiter als ein Name, den ihr ohnehin nicht überprüfen könnt.
Nach einem Jahr kennt man Leute.
Den Makler, der uns die Wohnung gefunden hat, nachdem zwei andere es nicht hinbekommen haben. Die Kinderärztin, bei der man nicht drei Wochen wartet. Den Mann, der kommt, wenn hier etwas kaputt ist, und der auch wirklich kommt. Die Familien, die vor einem Jahr genau da standen, wo ihr jetzt steht.
So etwas kann man nicht aufschreiben. Man kann es nur weitergeben.
Vorbestellpreis, bis der Guide erscheint. Danach 50.
alles von links, dazu eine Stunde mit uns beiden.
Wir machen vier Gespräche im Monat. Mehr geht neben drei Kindern nicht, und weniger wäre gelogen.
Im Gespräch erzählen wir, wie wir es gemacht haben, und nicht, wie ihr es machen sollt. Wir beraten nicht zu Recht, Steuern oder Versicherungen — dafür gibt es Leute mit Zulassung, und zwei von denen können wir euch nennen.
Der Kauf läuft über Digistore24. Dort bekommt ihr die Rechnung und den Download. Eure Zahlungsdaten sehen wir nie.
Wir sind Christina und David, drei Kinder, seit 2025 in Kuala Lumpur. Vorher Wiesbaden, beide selbstständig. Auf Instagram sind wir @westilldidit.

